Prof. Dr. Clas Neumann wurde im Februar 2026 mit dem Bundesverdienstkreuz für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement in den deutsch-asiatischen Wirtschaftsbeziehungen geehrt und schildert im Interview mit unserem China-Dozent Prof. Dr. Manuel Vermeer seinen internationalen Karriereweg sowie die zentrale Bedeutung von interkultureller Kompetenz, Sprachkenntnissen und persönlichem Austausch in einer zunehmend von KI geprägten Welt.

Lieber Clas, zunächst das Wichtigste: Im Namen des ganzen Ostasieninstitutes und der HWG Ludwigshafen einen ganz herzlichen und lieben Glückwunsch zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes oder, wie es offiziell heißt, zur Verleihung des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland! Wir sind alle sehr stolz auf unseren Alumnus, ich als dein Lehrer natürlich besonders! Was muss man eigentlich tun, um so einen Orden zu bekommen, warum hast du ihn erhalten?

Vielen Dank, lieber Manuel, das ist sehr nett. Ja, was muss man tun? Der Orden wird für wirtschaftliche, politische, geistige, kulturelle oder ehrenamtliche Verdienste um die Bundesrepublik Deutschland verliehen; für rein berufliche Verdienste gibt es ja andere Ehrungen. Bei mir ging es vor allen Dingen um ehrenamtliche Tätigkeiten; jetzt ganz konkret: Ich habe seit 30 Jahren das deutsche Kammerwesen im Ausland unterstützt, war sowohl in China wie auch in Indien für einige Jahre Präsident der deutschen Handelskammer, sehr lange im Vorstand und ich habe auch sehr viel im Ostasiatischen Verein in Hamburg mitgewirkt, bin dort immer noch als Vize-Vorsitzender des Vereins tätig; und so sind es diese und auch viele Organisationen und Gremien, in welchen man seine Zeit einsetzt, seine Energie, um etwas voranzubringen.
Und für mich war es eben immer diese Beziehung Deutschlands zu Ostasien, mit dem Schwerpunkt natürlich auf den beiden Ländern, in denen ich lange gelebt habe, Indien und China. Wenn man für die Verleihung eines Bundesverdienstkreuzes vorgeschlagen wird, dann erfolgt dieser Vorschlag auf Grundlage einiger Kriterien. So hat mir der Bundespräsident im Februar dieses Jahres über den deutschen Konsul in Shanghai den Orden verliehen. Natürlich verfügt man in einer gewissen Managementposition auch über mehr Möglichkeiten, sich ehrenamtlich so zu engagieren, dass man auch “Impact” hat. Aber man muss es dann auch wollen und tun.

Also üblich ist es nicht, glaube ich; wie schaffst du das eigentlich zeitlich? Ich stelle mir das sehr zeitaufwändig vor; du hast zwölf Jahre lang die SAP Indien aufgebaut, bist schon ebenso lange in China; du bist unterwegs mit einem Kanzler oder einer Kanzlerin, mit dem Bundespräsidenten ebenso wie in Treffen mit Modi, Xi Jinping und all den Mächtigen dieser Welt; du wurdest nebenher promoviert, lehrst als Professor an Hochschulen … und eine Familie hast du ja auch noch!

Es sind schon zeitliche Herausforderungen; man kümmert sich um ehrenamtliche Dinge am Abend, zusätzlich am Wochenende. Ich denke, es geht viel auf Kosten der Familie; man muss es tatsächlich balancieren. Ich denke aber, für die meisten Menschen ist ein Ehrenamt langfristig – und es ist ja auch im gewissen Sinne erfüllend. Hier muss man gelegentlich einen Schritt zurücktreten von der täglichen Arbeit. Und wenn man das große Ganze betrachtet, dann ist es sehr schön, etwas positiv verändert zu haben. Und ich denke, letztlich hilft es natürlich auch dem Unternehmen, wenn Mitarbeiter/innen sich positiv engagieren und einbringen. Aber das ist nicht der Fokus; mir ging es auch immer mehr darum, diesen Austausch mit verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen, Verbänden und Communities zu haben. Da fällt mir gerade ein; die allerersten Initiativen vor über 25 Jahren – und da hatte ich eben auch mit unterstützt – für den DAAD und Indien, da gab es in ganz Deutschland 600 indische Studenten und wir wollten das besser promoten. Heute sind wir bei über 50.000 indischen Studierenden, die größte ausländische Gruppe Studierender überhaupt!

Gut, dann kehren wir zurück zu den Wurzeln. Du hast bei uns in Ludwigshafen studiert; damals in den 90er Jahren hieß der Studiengang Marketing Ostasien, heute ist es das Ostasieninstitut der HWG, International Business Management (East Asia). Warum eigentlich China? Und wie wurde aus dem Student des Chinesischen plötzlich der Präsident SAP India?

Nun, ich habe wie gesagt Marketing Ostasien studiert mit Schwerpunkt China; damals war neben Ludwigshafen für meine Zeit in China ein halbes Jahr vorgeschrieben; ich habe dann auf anderthalb Jahre verlängert, so dass ich dann eben nach fünf Jahren entsprechend mit dem Studium fertig war. Damals hat mich tatsächlich das Thema Ostasien gereizt. Ich war vorhin noch nie im Ostasien gewesen, und ich habe dieses Studium begonnen aus der Faszination des Exotischen, sozusagen. Und natürlich war dabei ein gewisser Glaube daran, dass das vermutlich möglicherweise mal ein aufstrebender Wirtschaftsraum sein könnte, was sich aber in den wirtschaftlichen Zahlen damals wirklich noch nicht so widergespiegelte. Das Bruttosozialprodukt Europas war deutlich höher als das Chinas. Hier musste man schon etwas Fantasie haben und ich glaube, es hat sich auch ausgezahlt.
Meine erste Position hat sich dadurch ergeben, dass ich diesen Asienfokus hatte; ich habe gleich sehr interessante und verantwortungsvolle Positionen bei SAP übernommen. Das hat natürlich dazu geführt, dass ich immer motiviert war. Ich habe ganz am Anfang in der Softwareentwicklung begonnen, bis ich von einem Vorstand gefragt wurde, ob ich nicht sein China-Assistent sein wollte. Bei ihm war es natürlich faszinierend; ich habe täglich die Firma aus dem Blickwinkel „von oben“ erlebt und war gleichzeitig in viele Details des Geschäftes in China und Asien eingebunden. Und dann irgendwann nach diesen drei Jahren Assistenztätigkeit hieß es, wir möchten etwas Neues aufbauen in Indien. Willst du da hingehen und das mit aufbauen? Überleg dir das; sag mir einfach morgen Bescheid!! Morgen! Ich habe mit meiner Frau gesprochen und es war sofort klar, dass wir dies Chance nutzen, diese Gelegenheit, hinauszukommen in die Welt. Ich habe dann zwölf Jahre lang in Indien die SAP Labs India mit aufgebaut von den allerersten Entwicklern bis auf ich glaube am Ende meiner Zeit in Indien waren es 7000 Menschen in etwa in Bangalore.

Und dann plötzlich Shanghai?

Na ja, das war dann doch wieder back to the Roots! Es gab in der Firma eine Notwendigkeit und dann war es klar, dass jemand mit meinem Profil und meiner Erfahrung nach China geht. Ich hatte damals aber auch schon die Verantwortung für unsere SAP Labs China in meinem Wirkungsbereich bei SAP. Und wieder hieß es: Willst du nicht da hingehen nach Shanghai? Wir müssten es aus bestimmten Gründen heute schon bekanntgeben. Also nicht erst morgen, wie damals bei Indien, sondern schon heute diesmal! Ja, wenn so eine Position kommt, dann ist es manchmal eben so, da muss man auch mal ein Risiko eingehen und die viel zitierte „Comfort Zone“ verlassen…

Konntest du damals noch chinesisch? Nach zwölf Jahren Indien denke ich mir, da war vieles verloren, oder? Und brauchte man überhaupt Chinesisch für diesen Job? Sprechen bei SAP nicht alle Englisch?

Ich hatte einen Coach für die Sprache, um wieder reinzukommen, aber im Grunde sprichst du im Unternehmen natürlich Englisch. Aber ganz wichtig: Mit den Chinesen, die um dich herum sind, auch mal ein paar Sätze Chinesisch sprechen zu können, sich mehr als die Kollegen trotz allem alleine bewegen zu können, das war und ist ganz grundlegend. Letzte Woche zum Beispiel bin zu einer Veranstaltung ins Hinterland von Shanghai gefahren, mit dem Zug, kam an irgendwo auf irgendeinem Bahnhof an. Da ist es eben schon sehr angenehm, wenn ich auf Chinesisch nach dem Weg fragen, mich orientieren, oder alleine etwas essen gehen kann. Ich fühle mich da sicher – es ist schon schöner, wenn man direkt mit den Menschen sprechen kann, also eigentlich gerade für diese kleineren sozialen Kontakte. In China kommt man, gerade wenn man alleine unterwegs ist, immer ins Gespräch mit den Menschen. Ich meine, man kommt heutzutage mit der Technologie und den Übersetzungs-Apps ganz gut durch, aber man braucht am Ende, um wirklich ein Lächeln auf das Gesicht zu zaubern, auch irgendwie die lokale Sprache.

Ja sicher, die Erfahrung mache ich natürlich auch. Aber lohnt sich dafür der ganze Aufwand? All die Jahre des Sprachstudiums? Wir haben beide Chinesisch studiert, viele Jahrzehnte im Grunde, weil es auch nicht anders ging damals; heute, wie du eben schon sagtest, gibt es die Apps und die KI. Ist es nicht jetzt eher ein nice to have? Muss ich dann wirklich jahrelang diese Zeichen büffeln und die Aussprache und die Töne – all das, was meine Studierenden bis heute so erfreut, wenn ich sie korrigiere, nur um nachher zu sagen: Eigentlich kann es die KI schon sehr, sehr gut! Demnächst vielleicht noch besser, mit allem, was da kommt und um dieses Lächeln, dass du gerade erwähnst, auf das Gesicht zu zaubern, muss ich dafür vier Jahre büffeln an der Hochschule und dann eigentlich mein Leben lang versuchen, halbwegs dabei zu bleiben?

Ich kenne viel Expats, die seit vielen Jahren in China leben und wirken und auch beruflich erfolgreich sind, ohne die Landessprache überhaupt zu verstehen. Aber ich glaube, eben über die Sprache bekommt man auf jeden Fall ein besseres Verständnis der Kultur, des Denkens und dessen, was wirklich in China passiert. Ich glaube, das ist ein unschätzbarer Vorteil. Wir haben heutzutage sehr komplexe Situationen für die deutschen Unternehmen; viele tun sich da tatsächlich schwer, warum jetzt der chinesische Joint Venture Partner in einer bestimmten Weise reagiert oder warum die Regierung wahrscheinlich in diese Richtung denkt – und die Sprache ist schon ein weiterer Faktor, und der ist glaube ich wirklich nicht zu unterschätzen. Und eben auch dieses Lächeln im Gesicht heißt natürlich auch, dass man abends mal gemeinsam irgendwo essen und trinken gehen kann ohne Dolmetscher, sehr informell, das schafft Vertrauen und dieses Vertrauen ist natürlich auch dann wieder im beruflichen Kontext sehr, sehr wichtig.
Weißt du, Manuel, ich bin auch in vielen anderen Ländern unterwegs, in Israel, in europäischen Ländern, in Brasilien, und dass man ein Meeting in der Landessprache eröffnen kann, das ist eminent wichtig und ich finde es sehr schade, dass ich das nicht überall so kann wie in China.

Du arbeitest und reist auf der Ebene von Merkel oder Scholz oder Merz; du kennst Modi in Indien und Xi Jinping in China. Wissen die eigentlich, dass du chinesisch kannst? Also weniger Merz, aber Präsident Xi zum Beispiel, wenn du ihn getroffen hast oder auch Li Keqiang früher, als er Premierminister war, sagt man dann auch mal auf Chinesisch etwas zum wichtigsten Menschen Chinas? Und wie reagieren die darauf? Oder ist es eher so, dass sie andererseits mit ein bisschen Misstrauen reagieren? Oh, der kann mithören?

Also ich glaube, man tut gut daran, bei solchen Anlässen durchaus zu sagen oder erkennen zu lassen, dass man die Sprache etwas versteht, einfach auch um irgendwie Gesichtsverlust zu vermeiden. Natürlich finden die Konversationen, gerade auch mit Staatsoberhäuptern und so weiter, immer in Begleitung von Dolmetschern statt; die übersetzen am Ende flüssiger; aber ich kann den Satz vielleicht vorher schon verstehen und habe so mehr Zeit, eine Antwort vorzubereiten.
Ich hatte mal den chinesischen Premierminister zu Besuch in der Firma und er hat sich alles angeschaut und da hatte man mir vorher gesagt, du musst chinesisch sprechen. Der Premier war auch sehr kurzfristig angekündigt, und ich sollte einen Vortrag auf Chinesisch halten! Ich fing an, sprach, und dann lächelte er mich an und sagte in fließenden Englisch: Herr Neumann, Sie können auch Englisch sprechen!

Als ich 1982 in Shanghai studierte, kamen Chinesen aus dem Staunen nicht mehr heraus, dass so ein „lao wai“, ein Ausländer, auch nur ansatzweise etwas sprach, was irgendwie Chinesisch ähnelte; wenn man ganze Konversationen überlebte, waren sie immer absolut baff. Heute steigt man in ein Taxi, spricht Chinesisch, und der Taxifahrer dreht sich nicht einmal um. Ist das auch deine Erfahrung, dass Chinesen das einfach so hinnehmen heute?

Ja, das ist meine Wahrnehmung auch, dass das jetzt auch nicht mehr so eine riesige Sache ist. Es gibt viele Expats, die sich nicht mit der Sprache befassen, aber es gibt auch viele Menschen – auch in meinem Umfeld -, die viele Jahre schon in China leben und auch dann die Sprache auch deutlich besser gelernt haben als ich. Vielleicht auch, weil sie sich familiär mit einer chinesischen Familie verbunden haben oder eben einfach konzentrierter Zeichen und Vokabeln gebüffelt haben.

Wir haben ja bei uns am Ostasieninstitut diese besondere Situation, eigentlich einmalig in ganz Deutschland, dass unsere Studierenden zwei Jahre in Deutschland sind, dann schicken wir sie für ein ganzes Jahr nach China (oder Japan oder Korea in den beiden anderen Schwerpunkten) und das vierte Jahr findet wieder bei uns in Deutschland statt, wo sie dann bei mir auf Chinesisch Powerpoint Vorträge halten müssen zur Business Themen. Was empfiehlst du den jungen Leuten? Ich lehre jetzt seit so vielen Jahrzehnten, und meine Studenten fragen mich immer, gibt es irgendeinen Trick, wie ich die Sprache besser lernen kann. „Wie haben Sie denn die Zeichen gelernt? Wie kann man sich das alles merken?“ Was war dein Trick, Chinesisch zu lernen oder dein Ansatz? Hast du da eine Empfehlung für Anfänger?

Es gibt viele, die sagen, es reicht, nur das Hörverstehen zu lernen, aber ich weiß natürlich, dass das nachher irgendwann Limitation hat. Mir bringt es immer noch sehr viel, dass ich die Zeichen mal gelernt habe. Wenn man die Apps bedient ist es einfach, die richtigen Zeichen zu finden, und dies scheint für viele Studierende von heute der beste Weg vorwärts; und wenn man dann dort ist und will vielleicht ein bestimmtes Thema besser lernen, vertiefen, dann kann das durchaus eine Möglichkeit sein, dass man das ohne die Zeichen lernt. Im Grunde ist „Exposure“ wahrscheinlich das Beste, um Chinesisch zu lernen, also im Land zu leben und sich mal alleine auf den Weg zu machen, außerhalb der „Expat Bubbles“. Wahrscheinlich haben die Apps eher Nachteile, weil man heutzutage sehr schnell auf diese Apps zurückgreift; man hat den Zwang nicht mehr, die Zeichen zu lernen, wie wir früher, mit den roten oder grünen Wörterbüchern!

Rätst du den Kindern deiner Freunde heute noch Chinesisch zu lernen?

Ja sicher. Meine Töchter, mein Sohn, die können alle ganz vernünftig Chinesisch. Natürlich hilft das.

Du arbeitest ja nun für eine Softwarefirma; wie wird sich denn die KI auswirken gerade im Bereich Lehre und Forschung? Im Sprachunterricht sprechen lernen, ja, Apps kennen wir alle und wir kennen auch die üblichen KI inzwischen, mit denen man arbeiten kann. Glaubst du, dass man in Zukunft Sprachen – gerade Chinesisch – völlig anders lernen wird? Oder wird man auch in 10 oder 20 Jahren letztlich doch da sitzen und die Zeichen malen müssen wie wir damals?

KI beginnt unser Denken zu verändern; ich beobachte das auch bei jungen Leuten, auch jetzt bei Studierenden. Es gibt ja dieses bekannte Buch von Nobelpreisträger Daniel Kahnemann, „Thinking fast and slow“, da geht es darum, dass wir (innerhalb eines Spektrums) immer entweder intuitiv oder analytisch reagieren. Und nun schreiben amerikanische Wissenschaftler diese Geschichte weiter, nämlich ‚Thinking Fast and Slow…and Artificial“. KI verändert die Kommunikation, mein eigenes Denken, ich baue die KI in mein eigenes Denken mit ein, dass bedeutet, dass ich eventuell fauler werde oder weniger kritisch nachdenke. Es ist wahrscheinlich so, natürlich auch in der Sprache, dass man viel der KI überlässt. Meine Empfehlung ist, ist dass man tatsächlich versucht, sich diesen Raum zu schaffen, kreativ zu sein, dass man kritisches Denken sehr stark fördert, auch bei sich selbst. Ich hab gerade letzte Woche einen Vortrag an der Tongji Universität in Shanghai gehalten zum Thema Wie KI die Wirtschaft und die Gesellschaft verändert. Ich habe dort auch gesagt, dass KI tatsächlich sehr wichtig ist, weil sie viele Aufgaben irgendwann einfach besser können wird als wir; aber gerade dieses persönliche – und da kommen wir wieder auf die Sprache – diese persönliche Empathie, den Gesamtblick zu haben, auf eine Person wie auch eine Einschätzung einer komplexen Situation, die oft mit Menschen zu tun hat, ist für ein KI nach wie vor nicht lösbar. Das ist sehr schwierig für sie, weil sie eben einfach nur auf Dinge zurückgreifen kann, die irgendwie schon mal passiert sind und versucht, diese neu zu vernetzen. Daher ist Sprache als ein Element, diesen Gesamtzusammenhang besser zu verstehen und irgendwie on top of things zu bleiben, wie man so schön sagt, nach wie vor sehr wichtig und wird wahrscheinlich sogar noch wichtiger werden zukünftig.

Lieber Clas, dann nehmen wir das doch als positives Schlusswort. Ich danke dir sehr, dass du die Zeit gefunden hast, nach Deutschland zu kommen, in deine alte Heimat sozusagen, an unser Institut. Und wir lassen nicht wieder 30 Jahre vergehen bis zum nächsten Interview; definitiv nicht!
Wir freuen uns für dich und mit dir und ich ganz persönlich als dein alter laoshi und Freund wünsche dir erst mal alles Gute! Und noch mal im Namen des gesamten Instituts und der Hochschule: Herzlichen Glückwunsch zum Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland!

Vielen Dank, Manuel. Ich habe ja bei dir gelernt, wie man sich dem laoshi, dem Lehrer gegenüber respektvoll verhält … also jederzeit gern wieder!