Vortragseinblick: Chinas Weg von der Werkbank zur Innovationsnation

Andreas da Graca

China hat sich in bemerkenswert kurzer Zeit von einer Produktionsstätte für den Weltmarkt zu einer der führenden Innovationsökonomien entwickelt. In seinem Vortrag bot Andreas da Graça, Research Analyst und Alumnus des Ostasieninstituts, am 3. Dezember 2025 einen fundierten Überblick über die wirtschaftliche Dynamik der Volksrepublik und zeigte auf, wie tiefgreifend sich Struktur und Leistungsfähigkeit der chinesischen Wirtschaft in den vergangenen Jahrzehnten verändert haben.

Grundlage des Beitrags bildeten aktuelle makroökonomische Kennzahlen, darunter Bruttoinlandsprodukt, Wirtschaftswachstum, Inflation, Wechselkursentwicklungen sowie die demografische Lage. Anhand dieser Daten erläuterte da Graça, wie staatliche Strategien, technologische Innovationen und umfangreiche Investitionen in Forschung und Entwicklung den Aufstieg Chinas zur globalen Wirtschaftsmacht gestalten.

Der Vortrag war ausgesprochen gut besucht und stieß auf großes Interesse bei den Studierenden. Besonders hervorgehoben wurde der klare rote Faden, mit dem komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge verständlich und analytisch präzise aufbereitet wurden. Im anschließenden Q&A nutzten zahlreiche Teilnehmende die Gelegenheit, vertiefende Fragen zu stellen – ein Zeichen für die hohe Relevanz des Themas und die gelungene Vermittlung.

Andreas da Graça, der das Ostasieninstitut vor nahezu zehn Jahren mit dem Bachelor abgeschlossen hat und heute bei der Landesbank Baden-Württemberg tätig ist, knüpfte mit seinem Vortrag eindrucksvoll an seine Wurzeln an und bot zugleich einen aktuellen Blick in die ökonomische Zukunft des „Reichs der Mitte“.

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