Premierminister Naoto Kan in der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz

Am 28. April 2016 besuchte der ehemalige japanische Premierminister Naoto Kan die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz.

Naoto Kan bei seinem Vortrag in der Staatskanzlei
Naoto Kan bei seinem Vortrag in der Staatskanzlei (Foto: Masaya Koriyama)

In seinem Vortrag „Die TEPCO Atomkatastrophe 2011 und Konsequenzen für die japanische Energiepolitik“ erläuterte Herr Kan, dass er in den Tagen der Fukushima-Krise zu der Erkenntnis gelang, dass es zum Atomausstieg keine Alternative geben könne. Kans eigentliche Kritik galt den institutionalisierten Interessensverflechtungen zwischen Atomwirtschaft, Ministerialbürokratie, Wissenschaft, Medien und Politik.

Ministerpräsidentin Dreyer im Gespräch mit Premierminister Kan
Ministerpräsidentin Dreyer im Gespräch mit Premierminister Kan (Foto: Masaya Koriyama)

Nach einem Gedankenaustausch zwischen Ministerpräsidentin Dreyer und Premierminister Kan hielt Professor Frank Rövekamp, Leiter des Ostasieninstituts der Hochschule Ludwigshafen, die Einführungsrede „Naoto Kan – vom Bürgeraktivisten zum Premierminister und zurück“.

Professor Rövekamp bei seiner Rede in der Staatskanzlei
Professor Rövekamp bei seiner Rede in der Staatskanzlei (Foto: Masaya Koriyama)

Am 30. April 2016 erhielt Naoto Kan im Frankfurter Römer den Preis „Courage beim Atomausstieg“ von der Stadt Frankfurt, der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und den Elektrizitätswerken Schönau.