Chinas neue Seidenstraße und Europa

Chinas Infrastrukturprojekt einer Neuen Seidenstraße, auch bekannt als „Belt and Road Initiative“, soll dem Land durchgängige Handelswege nach Afrika, Asien und Europa erschließen. Damit verbunden sind großzügige Investitionen in den betreffenden Ländern, die dadurch enger an China gebunden werden. Im vergangenen Frühjahr hat sich Italien als erstes G7-Land der chinesischen Initiative angeschlossen. Dieser Schritt ließ etwa in Deutschland Sorge aufkeimen, Italien mache sich zu abhängig von China. Was bedeutet Chinas Engagement aus wirtschaftlicher und geopolitischer Sicht für Europa? Dieser Frage geht Dr. Manuel Vermeer, langjähriger Dozent am Ostasieninstitut und Spezialist für China und Indien in seinem Vortrag an der Universität Mannheim nach. Der Vortrag findet am 19. November um 19.00 Uhr (Raum O 135) im Rahmen einer Veranstaltung der Jungen Europäer Heidelberg-Mannheim statt.