10 Jahre nach Fukushima: Was damals wirklich geschah

Online-Vortrag am 28. März 2021 um 17.00 Uhr

Am 11. März jährt sich zum zehnten Mal das Große Ostjapanische Erdbeben, in dessen Nachgang das Atomkraftwerk Fukushima Daiichi havarierte. Die dramatischen Bilder gingen damals um die Welt, und als Konsequenz wurde in Deutschland schon wenige Wochen später der Atomausstieg beschlossen.

Heute wird nicht selten die Ansicht vertreten, dass die Reaktionen überzogen waren. Der radioaktive Fallout etwa betrug nur 10% des Fallouts, den das Atomunglück in von Tschernobyl im Jahre 1986 nach sich zog. Im Zusammenhang mit dem Klimaschutz wird darüber hinaus darauf verwiesen, dass durch die Kernenergie keine CO2 ausgestoßen wird, diese damit ein wichtiger Baustein im Kampf gegen die Erderwärmung sein können.

In diesem Vortrag wird ein detaillierter Rückblick auf die dramatischen Tage im März 2011 gegeben, insbesondere auf die erste Woche nach dem Erdbeben. Wie groß waren die Gefahren, wie gelang es schließlich die Lage unter Kontrolle zu kriegen, und was wäre bei anderen möglichen Szenarien geschehen? Abschließend soll noch einmal auf die Bedeutung des Unfalls für das Chancen- und Risikoprofil der Atomkraft reflektiert werden.

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Online-Veranstaltung

Das Event findet am 28.03.2021 um 17.00 Uhr über eine Zoom-Sitzung statt. Zur Teilnahme ist eine Voranmeldung nötig Veranstaltungen@oai.de.

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Organisation

<strong>Prof. Dr. Frank Rövekamp</strong>
Prof. Dr. Frank Rövekamp

Direktor des Ostasieninstituts der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen. Er ist Übersetzer des Unfall-Tagebuchs des damaligen japanischen Premierministers Naoto Kan – „Als Premierminister während der Fukushima Krise“ – und hat sich intensiv mit dem Atomunglück und seinen Folgen befasst.


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